Früherkennung von Krebs

Innerhalb des gesetzlichen Vorsorgeprogramms wird der größte diagnostische Aufwand zur Früherkennung von Krebs betrieben. Zu Recht, denn gerade bei Krebserkrankungen hängt eine erfolgreiche Therapie und damit oft auch das Überleben von einer möglichst frühzeitigen Entdeckung des Primärtumors ab. Hat der Krebs erst Metastasen gebildet, nehmen die Heilungschancen und meist auch die Behandlungs- möglichkeiten drastisch ab. Leider ist es so, dass sich derzeit noch viele Krebsarten einer Früherkennung entziehen. Darum richtet sich bei den Untersuchun- gen das Hauptaugenmerk auf die bereits im frühesten Stadium zu erkennenden Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Hautkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs. Im Einzelnen umfasst der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zur Krebsfrüherkennung dabei folgende Untersuchungen:
• Männer ab 45 Jahre:
meinmal jährlich Prostata-, Genital- und
mHautuntersuchung (Anamnese zu Veränderungen
mund Beschwerden; Abtasten von Prostata und
mLymphknoten)
• Frauen und Männer ab 50 Jahre:
meinmal jährlich Dickdarm- und
mRektumuntersuchung (Abtasten des Enddarms,
mHämokkulttest auf Blut im Stuhl)
• Frauen und Männer ab 55 Jahre:
mzweimal im Abstand von zehn Jahren
mDarmspiegelung oder wahlweise weiterhin alle
mzwei Jahre Hämokkulttest



Unabhängig von den gesetzlich vorgesehenen Früherkennungsuntersuchungen kann jeder einzelne selbst etwas tun, damit auch andere Krebsarten rechtzeitig erkannt werden. Insbesondere bei Prostata-, Brust, Haut- oder auch Hodenkrebs lässt sich durch regelmäßige Selbstkontrolle und Abtasten die Chance erhöhen, die Krankheit im frühen Stadium zu entdecken. Wir geben Auskunft, wie man dabei am besten vorgeht und worauf zu achten ist.

Bei allem medizinischen Fortschritt: gezieltes Informieren sowie ein In-Sich-Hinein-Hören und das Achten auf Signale des eigenen Körpers sind Grundvoraussetzung dafür, dass die gewachsenen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten überhaupt greifen können. Denn den ersten Schritt in Richtung Früherkennung von Krebs, nämlich den, zum Arzt zu gehen, muss noch immer jeder selbst tun.


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